Wing Over - 70 Flugstunden + 50 Stunden Groundhandling sollten reichen ..

..der Bursche stützt die Aussenseite nicht!

Gut zu Wissen

Man kann es drehen wie man will, WINGOVERN IST KUNSTFLUG. Das Anforderungsprofil ist nicht wirklich hoch, eine Woche Düne + einen leidenschaftlichen Fliegerfrühling und es passt! Gefühl für den Schirm ist unabdingbar, gerade beim Timing der Aussenbremse.

Leider haben viele für fliegerischen Übermut einen sehr hohen Preis bezahlt (siehe Video links). Dies gilt es zu bedenken, bevor Du an der Bremse ziehst.

Mach dich mit der Materie vertraut bevor Du an der Bremse ziehst
Nur leichtsinnige "Lehrlinge" üben Wingover mit weniger als 300m über Grund
Zitat eines Akropiloten: " Ich habe 8 Monate lang intensiv geübt, bis ich es konnte"

Technik

Der Wingover ist eine Schwingbewegung, Die Dynamik muss langsam auf-/ und abgebaut werden. Ausleiten kann man auch mittels Spirale. Der Beginn des Wingovers markiert ein Gewichtsimpuls auf der Kurveninnenseite. Die Stärke dieses Impulses variert. Sie ist abhängig von Schirmtyp und Gurtzeug. Grundsätzlich -> wendige kleine Schirme = wenig mit Gewicht arbeiten // grosse, träge Schirme, mehr mit Gewicht arbeiten. Dann folgt das Ziehen der Innenbremse -> am Top mit der Aussenbremse stützen -> Impuls Gewicht -> ziehen Innenbremse - > Aussenseite am Top stützen usw.

Die Aussenseite muss am Top gestützt werden
[ Fehlendes Stützen kann massive Klapper (Verhänger) mit anschliessender Monsterspirale zur Folge haben ]